Wir wollen hier nicht Konzerte in Scheibchen zerlegen und Stück für Stück rezensieren, sondern kurz zeigen :  "Schade dass Du nicht da warst !"

Marius Tilly Band am 24. Januar im Gdanska in Oberhausen

Welch eine Freude! Blutjunge Musiker die den Blues und Rock perfekt beherrschen. Da keimt die Hoffnung auf, dass unsere Lieblingsmusik nicht ausstirbt.
Marius Tilly spielt nicht nur hervorragend Gitarre, sondern seine Stimme hat einen sehr ehrlichen und gefühlvollen Bluessound.
Das Trio wird komplettiert von Benjamin Oppermann am Bass und Max Wastl am Schlagzeug. Neben Eigenen Kreationen und gecoverten Stücken, von B.B King bis Jimi Hendrix zeigten die Drei auch Experimentierfreude, indem sie z. B. weltbekannte Lieder, mal ganz anders interpretierten. Absolut sehenswert.



Josh Smith 22. November 2013 in Wetter

Ha! Auf Anhieb gefunden. Dadurch sind wir in den Genuss gekommen, schon den Soundcheck zu erleben. Josh Smith, Craig MacIntyre, Jeff Joung und Calvin Turner sind echte Profis. Nach einer halben Stunde hatten alle Musiker ihre Instrumente aufeinander abgestimmt. die tolle Anlage von „Earth Music“ rundete die Sache dann perfekt ab. Wie immer war die Bude recht voll und die Stimmung ausgelassen.

Josh Smith 19.November 2013 Gdanska

Das Gdanska ist eine polnische Gaststätte in Oberhausen. Hier gibt es nicht nur ein sehr gutes polnisches Restaurant sondern auch ein kleines, uriges „Kulturcafe“.
Das Team vom Gdanska bietet ein sehr umfangreiches Kulturprogramm an, unter Anderem auch sehr oft Blues und Jazzmusik. So sind wir dann in den Genuss gekommen „Josh Smith“ und seine Band live und ganz nah zu erleben.



14. Juli 2013 Kunstrasen Bonn  - Triggerfinger – Crippled Black Phoenix- Deep Purple und Gov´t Mule

Leider sind wir etwas spät weggekommen. Dann konnten wir den Parkplatz, den wir uns bei „Google eath“ ausgesucht hatten auch nicht nutzen, weil in Bonn ein riesiges Parkfest war und einfach alles dicht war. Der nächste Platz den wir finden konnten, war 3 km vom Open Air Gelände entfernt. Macht ja nix, wir sind schließlich gut zu Fuß.

Triggerfinger
 - haben wir dann während des Fußmarsches hören können. Während der Umbauphase sind wir dann endlich am Kunstrasen angekommen.
Der erste Eindruck war schon bemerkenswert. Alles war total gut organisiert. Es gab von der VIP Loge bis zum Rasenplatz alle Möglichkeiten. Unterschieden sich natürlich durch die Ticketpreise. Wir hatten im hinteren Teil Sitzplätze auf der Tribüne. War schon ordentlich weit weg aber, da es eine große Leinwand gab,
dennoch gut erträglich. Für Speis'  und Trank war auch gut gesorgt.

Bei Crippled black phoenix
 - sprang der Funke nicht wirklich zum Publikum über. Vielleicht war es einfach noch zu früh am Nachmittag. Selbst bei dem Stück
„Burnt Reynolds“, wo sonst alle mitgröhlen, blieb es recht ruhig. Wodurch die Musiker dann auch recht zügig ohne Zugabe die Bühne verließen.
Eigentlich, sehr schade.


Gov´t Mule
-  brachte dann schon Gänsehautfeeling. Als Warren Haynes mit seiner rauchigen Stimme bluesiges ins Micro hauchte, schmolz mein Herz zum ersten Mal an diesem wunderbaren Tag dahin.

Deep Purple
- Endlich ist es soweit. Jetzt musste ich erst so alt werden um Deep Purple mal live zu sehen. Und da stehen sie vor mir, unglaublich. Die Musiker legten gleich total fetzig und gut los, dass ich zuerst glaubte, die Musik kommt von einer Konserve. Zu der Musik von Deep Purple brauche ich nichts zu schreiben. Die Stücke wurden sehr sorgsam ausgesucht (Ian Gillan schreit nicht mehr ganz so laut wie früher). Dennoch fühlte mich in meine Jugend zurück versetzt.
Ein unglaubliches Erlebnis.


Mark Selby und Band Europatour 2013  3. Mai 2013 Burg Satzvey

Die Welt ist wieder in Ordnung. Chopper ist da! Er hat Gottlob alles gut überstanden und fühlt sich wie Neu. Jetzt war alles so, wie das Gefühl, zu Hause zu sein. Egal ob Organisatoren, Musiker oder auch Leute aus dem Publikum, alle hatten total gute Laune und freuten sich sichtlich auf das Konzert.
Leider war der Sound zu Anfang des Konzertes nicht optimal, das wurde aber später verbessert.


Mark Selby und Band Europatour 2013
  26. April 2013 Ratingen

Boh, neee! In 3 Jahren kann man 3 Kinder zur Welt bringen, eine Ausbildung machen oder Studieren. Oder auf den Lieblingssänger aus Nashville warten. So eine lange Zeit. Naturgemäß konnten wir es dann am Ende doch nicht abwarten und waren schon zum Anfang des Soundcheck da.
Die erste große Freude war: Tia ist dabei! Juhhhuu! Aber wer ist der große Typ im weißem Hemd mit der Bassgitarre? Jetzt kam der erste Schock. Chopper hatte 20 Minuten vor dem Abflug eine Herzattacke und musste stationär behandelt werden. Ups. Und der Mensch am Bass war Wolfgang Dickmann von Albie Donnelly‘s „Supercharge“, der heute Chopper ersetzen sollte. Jetzt durften wir live erleben, was ein Profimusiker so drauf hat. Mark spielte die Stücke vor. Wolfgang genannt „Bolle“ malte witzige Zeichen auf ein Blatt Papier und spielte nach 2,5 Stunden nicht nur den Basicbass sondern haute auch noch Solis mit rein. Das hat sogar Mark beeindruckt. Und uns erst. Kunst kommt eben von Können. Die Manege war proppevoll, so haben wir das noch nie erlebt. Es war eine supertolle Stimmung und musikalisch klappte auch alles. Daryl spielte nicht nur das Schlagzeug sondern er hatte rechts neben sich auch noch sein Keyboard stehen und spielte teilweise sogar beide Instrumente gleichzeitig. Tia unterstützte Mark gesanglich. Die beiden sind ein tolles Team. Einfach eine runde Sache.


Elisabeth Lee´s Cozmic Mojo Sonntag, den 31. März 2013 im Blues Rhede

Das war ja mal eine musikalische Achterbahn. Von Blues, über Rock, über Soul und Funk gemischt mit orientalischen Einflüssen, war dies ein sehr energiegeladenes und abwechslungsreiches Konzert. Leise Töne suchte man allerdings vergeblich. Gleich zu Beginn versprach sie uns, dass sie, obwohl sie aus Texas kommt und es dort viele Tiere gibt, die beißen, nicht beißt. Wir sollten doch näher kommen.
Doch das war kaum möglich, das Blues war rappelvoll. So erlebten wir 2,5 fetzige, rockige Stunden. Denn auch mit Zugaben haben die Musiker nicht gegeizt.
Das Sahnehäubchen hat sie sich dann für den Schluss aufgehoben. Sie kam noch mal ohne Musiker auf die Bühne und sang „Mercedes Benz“ von Janis Joplin.
Womit sie einen Orkan der Begeisterung erntete.

HR


Meena Cryle and the Chris Fillmore Band RheineBluesnote im K1 Royalclub29.9.2012

Meena Cryle and the Chris Fillmore Band in Rheine. Wenn sich eine lange Anfahrt gelohnt hat, dann diese. Meena die Zweite.  Der erste Eindruck der Sound ist etwas verzerrt und der erste Gedanke war na gut, man kann nicht alles haben. Und dann hat man doch Alles bekommen. Wir haben schon viel Live Musik gehört, aber dieses Konzert stellt alles in den Schatten. "und der Lord hatte mercy". Beim Stück "Lord Have Mercy" drohte das Zwerchfell zu reissen. Nicht das Meena nur eine Wahnsinns Bluesstimme hat es geht auch einige Oktaven höher, und wie. Mit glasklarer Stimme. Youtube und andere Aufnahmen vergessen und sich das Live anhören.MK Meena sagte das Etta James "I'd Rather Go Blind" scheinbar für sie geschrieben hat. Und recht hat sie. Das Stück habe ich in dieser Intensität noch nie gehört. Mrs. James wäre bestimmt begeistert gewesen, wenn sie die Darbietung zu Ihren Lebzeiten noch gesehen hätte. Meena bewahrt ihr Andenken ( + 2012)

Meena in Höchstform hat die ganze Band mitgerissen und Chris Fillmore an der Gitarre, Marlene Lacherstorfer am Bass und nicht zuletzt Franky Cortez an den Drums bereiteten den Zuhörern ein Abend den sie nicht vergessen werden. Marlene und Chris an den Gitarren boten das Feinste Ihrer Zunft und Franky Cortez stand ihnen in Nichts nach. Wir sind glücklich dabei gewesen zu sein.   MK

Meena Cryle and the Chris Fillmore Band Bocholt „Alte Molkerei“ 19.9.2012

Mittwoch und dann auch noch Champions League Spiele im Fernseher. Leider waren nur ca. 50 Zuschauer da. Dennoch war das ein sehr gelungener Abend. Meena ist eine fantastische Bluessängerin, sie gibt auf der Bühne Alles. Herrlich temperamentvoll, laut rockig und dann auch wieder „feel“ leiser. Auch Chris Fillmore an der Gitarre überzeugte durch tolle Soloeinlagen. Und dann Marlene Lacherstofer am Bass, sie hat mich so richtig beeindruckt. Wie man mit so zarten Fingern so perfekt Bassspielen kann, ist mir ein Rätsel. Abgerundet wurde alles durch den Drummer Franky Kortes. Der dann auch noch Humor bewies, als während seines Solos das „Tier“ aus der Muppet Show hinter ihm auf der Leinwand sein Unwesen trieb, sagte er: „Das ist mein großes Vorbild!“. Ein toller Abend, ich freu mich schon sehr darauf diese vier Musiker wieder zu sehen.     HR

Randy Hansen am 29.4.2012 in Dortmund im Piano

Hab ich es geträumt? Werde morgens wach mit einem saugutem Gefühl im Bauch. In meinem Hirnchen schwappen die Basstöne von „Voodoo Child“ von links nach rechts.(Und von rechts nach links) Ich hab von Jimi geträumt. Kann ja schon mal passieren. Stehe auf und sehe, dass auf meinem Wohnzimmertisch eine Autogrammkarte von „Randy Hansen“ liegt. WOW! Es war gar kein Traum. Endlich hatte ich es geschafft. Randy Hansen live zu erleben. Irgendwie doch ein Traum. Wir waren in Dortmund im Piano. Für einen Sonntagabend war das Musiktheater sehr gut besucht. Also in echt, rappelvoll. Jimi Hendrix – äh. Randy Hansen ist schon sehr sehen- und hörenswert. Er zeigte uns eine gelungene Mischung aus Jimis Stücken und eigenen Kunststückchen, in diesem Stil. Er schaffte es nicht nur den Sound sondern auch die Bühnenshow von Jimi derart perfekt zu imitieren, dass man glaubte, Hendrix wäre auferstanden. Auch seine beiden Mitmusiker UFO Walter am Bass und Manni von Bohr am Schlagzeug haben alles gegeben. Und ich auch, mich hat die Musik derart mitgerissen, dass ich pitschnass geschwitzt und mit Woodstookfeeling den Abend genossen habe. Froh war ich, dass es keine Frevel gab, wie Gitarren zerdeppern oder verbrennen, weil das kann ich in echt gar nicht ertragen. „Jimi“, solange es Menschen wie Randy gibt, wirst du niemals wirklich sterben. Randy nahm sich nach dem Konzert richtig viel Zeit für seine Fans. Signierte besagte Autogrammkarten (ich habe eine) und nahm sich sogar Zeit für Gespräche. Vielleicht doch nur geträumt?      HR

The Mighty Orq am 20.4.2012 in Wetter bei Earth Music

Das war knapp, erst ein paar Tage vor dem Auftritt erfuhren wir von „The Mighty Orq“. Endlich mal wieder ein Event bei Earth Music. Die Clips bei Youtube hörten sich vielversprechend an. Also, die Kamera eingepackt und los ging es. Ach ja, Earth Music in Wetter, hatten wir ja schon ein paar Mal. Wiedermal schlecht zu finden. Das Motto von Mighty Orq „Lost in Germany“ könnten wir locker umschreiben in „Lost in Wetter“. Wieso funktionieren Navigationsgeräte in ganz Deutschland, außer in Wetter? Das ist schon echt mystisch. Nächstes Mal, „müsst isch“ wahrscheinlich früher losfahren. ;-). (Oder mir einfach mal den Weg merken). All die Plagen haben sich aber dennoch sehr gelohnt. Die drei jungen Musiker aus Texas haben uns einen fantastischen, sympathischen, rockigen, bluesigen und boogiehaften Abend beschert. Der Frontmann Joshua Davidson und seine Mitspieler Matt Johnson am Schlagzeug sowie Westside Johnny am Bass haben uns ein buntes Repertoire an all diesen netten Musikrichtungen geboten. Von schmusig weich bis fetzig rockig war alles dabei. Wobei alle Musiker tolle Stimmen haben und die auch einzusetzen wissen. Am meisten hat mich Matt Johnson beeindruckt. Man kann ein Schlagzeug also auch leise und gefühlvoll spielen. WOW. Leider war das Konzert recht schlecht besucht. Vielleicht hätte Earth Music ein bisschen mehr die Werbetrommel rühren müssen. Mein Fazit: Absolut sehenswert.   HR


06-05.11 Henrik Katwinkeltsche Fabrik
20-05-11 Henrik DVD Aufnahme Arnsberg

29-04-11 Deltamoon in Ratingen 


Them am 23.11.2010 in Krefeld „Kulturrampe“

Im Juni 2004 hatten wir Eric Wrixon, das Urgestein von Them, das letzte Mal gesehen. Umso größer war unsere Freude, dass er im näheren Umkreis wieder auftauchte. Eingerahmt wurde er von Billy McCoy an der Gitarre, Luca Nardi am Bass und Tom Wagener am Schlagzeug. Eric hatte sich überhaupt nicht verändert und die Musik, Gott sei Dank auch nicht. Einige Stücke wurden durch supertolle Soloeinlagen aufgepeppt. Auch das Publikum bezog er gesangstechnisch mit in die Stücke ein. Und alle machten mit. Am Ende spielten sie (natürlich) GLORIA. Das Stück wurde auf 15 Minuten verlängert, wobei Billy, Luca und Tom zeigen durften, was sie an ihrem Instrument so können. Wobei ich jetzt mal den Bassisten hervorheben muss, so etwas hab ich noch nie gesehen und gehört. Es war fantastisch.
Ein wunderschöner, fetziger Abend und irgendwie eine Zeitreise in die Vergangenheit.   HR

Eric Sardinas 19. 10 2010 in Dortmund im Piano

Des Teufels kleiner Bruder. Wild, flippig und energiegeladen. Mit seinen Kumpels Levell Price am Bass und Patrick Caccia am Schlagzeug, gaben die drei ein aufregendes Konzert. Zwei Stunden voller hartem Blues und Rock. Nur hin und wieder wurden mal leisere Töne, zum Verschnaufen, angeschlagen.
Er kann nicht nur sagenhaft Gitarre spielen sondern weiß sich auch noch elegant zu bewegen. Das Auge hört auch mit. Eins steht fest, diese Band hab ich nicht zum letzen Mal gesehen.   HR

Lousiana Red 30. September 2010 in Essen

Lousiana spielte in einer kleinen evangelischen Kirche und ich war mächtig gespannt auf die Atmosphäre.
Irgendwie waren zu Anfang alle etwas verhalten. Darf man in einer Kirche auf den Fingern pfeifen? Oder laut nach einer Zugabe rufen? Die ersten Stücke spielte er auch sehr vorsichtig und ruhig, so als ob er erstmal die alten Finger aufwärmen müsse. Das legte sich dann aber schnell und er schenkte uns wunderbaren, ehrlichen Blues. Er wurde von einem jungen farbigen Musiker unterstützt. So gab es nicht nur wunderbare Gitarrenduetts, sondern auch freche Sprüche, gegen den Jungspund, der doch gar nicht weiß, wie ein Baumwollfeld überhaupt aussieht. Die Bedenken, die wir zu Anfang hatten, legten sich auch und so pfiffen wir auf den Fingern und riefen nach den Zugaben.      HR

14. Mai 2010 Mark Selby Burg Satzvey, Mechernich

Die Kulisse war schon urig, die alte Burg wurde für ein Wikingerfest vorbereitet.Man hatte den großen Saal der Burg für Mark, Daryl und Chopper vorbereitet.Ich war zu Anfang etwas skeptisch, das sich die Zuschauer darin verlaufen würden.Das war aber Gott sei Dank ein Irrtum. Der Saal füllte sich.Außergewöhnlich selbstsicher wurde auch der Platz direkt vor der Bühne gefüllt.
Und das Publikum ging vom ersten Stück an richtig mit und feuerte die Band bis zum Schluß an. Das war ja mal ein toller Tourauftakt! Hier mal ein Dank an die Leute vor der Bühne.

Mark, Daryl und Chopper spielten geschlagene 3 Stunden. Man hatte das Gefühl, als ob sie gerne alle
Stücke, die sie können, zum Besten tragen wollten. Teilweise beendeten sie die Stücke gar nicht sondern spielten ohne Unterbrechung sofort das Nächste an. Das Publikum konnte auch nicht genug bekommen und forderte eine Zugabe nach der Anderen und die Jungs spielten, und spielten… …mit sichtbarer Freude!
Um zum Schluß den Puls wieder etwas zu beruhigen, spielte Mark solo „A whiter Shade of pale“. Es war
 traumhaft. Wie gewohnt nahmen sich die Musiker im Anschluss des Konzerts wieder viel Zeit, sich mit ihren Fans zu unterhalten, CDs zu signieren oder mit den Fans fotografieren zu lassen. Die drei sind super sympatisch!!!    HR

06.11.2009   Eddie  Turner im Blues - Rhede

Eigentlich wollte ich gar nicht zu diesem Konzert, weil wir Eddie, Jimmy und Tony ja schon am Mittwoch gesehen hatten. Doch das Konzert in Lintorf war schon was Besonderes und so haben wir uns halt zwei Konzerte gegönnt. Gott sei Dank! Alles richtig gemacht.
Eddie fühlte sich sichtlich wohl in Rhede. Holte sogar André Knoch (Den Wirt)  auf die Bühne um kurz mit ihm über sein neues Lokal zu reden und schwärmte von den vorherigen Auftritten in Rhede. Er  begrüßte ein paar Leute, an die er sich noch erinnern konnte.Und dann ging es los.
Schon das erste Stück trieb den dreien den Schweiß auf die Stirn. So sprang der Funke gleich auf das Publikum über.  Zeitweise hatte man das Gefühl, dass jeder der Musiker ein Solo spielte, nur eben alle
 gemeinsam.  Mir fehlt das passende Wort dafür. Fantastisch, genial oder hervorragend reicht an Worten  dafür nicht aus. Ein paar Verluste musste die Band auch hinnehmen, drei Drumsticks zerbrachen und um ca. halb eins  gab die Bassgitarre ihren Geist auf. Während Jimmy sein Instrument reparierte, nutzte Eddie die Zwangspause um sich unter das Publikum zu mischen und sich mit dem Einen oder Anderen zu unterhalten.
Trotz später Stunde war aber immer noch nicht Feierabend. Die drei legten noch eine halbstündige
 Zugabe drauf. Bei der Eddie sich mit der Gitarre ins Publikum stellte und uns mal so richtig vom Nahen zeigte, wie man das macht. Ein Geschenk ließ er für uns auch noch da. Er erlaubte uns, seine Stücke von seiner Website auf unsere zu übernehmen. Danke Eddie     HR

Es gibt immer Dinge für die man keine Worte findet... Der Auftritt von Eddie, Jimmy und Tony ist schon als historisch zu bezeichnen, zumindest für alle die da waren.  Bei 3 Stunden Nettospielzeit ist es schwer
 über Einzelheiten zu berichten. Die Improvisationen dauerten länger als sonst und weil alle 3 in absoluter Spiellaune waren bekamen wir alle bekannten Stücke dargeboten. Dass an dem Abend viele gute Freunde da waren zeigte sich  besonders daran, dass jedes Stück beim dritten Ton gefeiert wurden und sich die Stimmung immer weiter hochschaukelte. Toll das Eddie sich nicht in den Vordergrund spielte. Eins ums andere Mal ließ
er die Jungs durch die Zuschauer feiern, und die genossen das sichtlich.
Toni zertrümmerte einen Stick nach dem Anderen und Jimmy stand so unter Strom, dass direkt die Bassgitarre durchschmorte. Und von wegen aufhören wurde alles an Werkzeug herbeigeholt was zu finden war und  nach 15 Minuten Reparaturzeit gings weiter.

Im Februar kommt die neue CD   " Miracles & Demons" heraus. Ein Stück daraus wurde schon mal gespielt. Mr.Blues   ist bei uns unter   www.eddie-turner.de im Bluesradio  schon mal zu hören.
      MK

04.11.2009   Eddie  Turner in der Manege

Es war irgendwie ungewöhnlich für die Manege Lintorf. Man ließ uns fast eine ¾ tel Stunde vor der
 geschlossenen Tür warten.

Doch das Warten hat sich gelohnt. Eddie hat einen neuen Drummer.Tony Black (the magic man of
the drums)Die Augen auf einen Punkt neben der Bühne fixiert, wechselte er hochkonzentriert die Rhythmen, spielte quer dagegen und traf wieder exakt auf den Punkt. Es war unglaublich.  Jimmy Trujillo hat uns bei den vorherigen Auftritten schon fasziniert. Ein Mann, wie ein Schrank, der über die Basssaiten wirbelt, als wäre es das einfachste auf der Welt. Und Eddie, wie bekannt
wirbelflink auf seiner Gitarre, so dass  er sogar sein eigenes Echo spielte. Nach eineinhalb Stunden war der Spuk leider schon wieder vorbei. Schade, dass man solche Momente nicht einfrieren kann.
    HR

Noch nie habe ich einen Schlagzeuger gesehen  der mir solch einer Dynamik spielt. Und das gab der
 Musik einen völlig neuen Charakter. Das Gitarrenspiel war seit ehedem schon perfekt , aber Tony Black  hat da eine neue Farbe ins Spiel gebracht….  Jimmy Trujillo am Bass  lebt im Zusammenspiel mit Tony Black völlig auf und es ist eine ganz neue Spielart im Spiel. Die lautet :“ Wie bringen wir  Eddie aus dem Takt?“Immer wieder der Prüfende Blick? Hat er uns schon gefeuert? Aber ganz anders, Eddie nimmt das auch auf… dann spielen wir eben drei verschieden Songs . Dumm gelaufen für Tony er musste dann gleichzeitig 3 Rhythmen spielen… und dass kann er bis die Sticks bersten.Eine solch perfekten Sound hatte wir so noch nicht gehört, kann man das noch toppen?
Ja...  zwei Tage später… aber das ist eine andere Geschichte
     MK

18.10.2009   Mark Selby , Chopper und D.B. im Blues Rhede Tourabschluss

Aus den endlosen Weiten Colorados war ein Mann aus den einsamen Bergen herabgestiegen, um im Rheder „Blues“ für eine eingeschworene Fangemeinde Höhepunkte musikalischer Schaffenskraft zu präsentieren. Der aus Oklahoma stammende Blues- und Rockmusiker Mark Selby, der seine Heimat
 in Nashville gefunden hat, ließ sich von der naturgewaltigen Berglandschaft, in die er sich im Sommer 2007 zurückzog, zu seinem neuen Album „Nine Pound Hammer“ inspirieren. Die daraus resultierenden Songs bestimmten einen Großteil des Konzertprogramms, das das Blues-Rock-Trio am Sonntagabend auf Einladung des AKKU Rhede in exzellenter Form zu Gehör brachte. Mit einem herzlichen „Great to be back in Rhede“ begrüßte Mark Selby, der die Stadt bereits zum dritten Mal mit seiner Band besuchte, die Gäste der Blues-Session wie alte Freunde, die bereits beim ersten Stück „Down In the Flood“ die Wiedersehensfreude mit ihm teilten. Nach „Don´t You Throw That Mojo on me“ und „Cold One Closin´ In” bestimmte der Blues in seiner reinsten Form die Bühne. „Baby I Do“ floss träge und voller Soul durch die Menge, Zeit und Raum verloren angesichts der melancholischen Gitarrenschluchzer  die Bedeutung und Selbys Instrumentalakrobatik kannte keine Grenzen.
Mit „You´re Gonna Miss My Love“ kehrte der Rhythmus zurück und riss die Fans temperamentvoll mit durch den Song, der in einer musikalischen Materialschlacht im positivsten Sinne endete und Begeisterungsstürme beim Publikum auslöste. Eine kleine Pause gönnte sich Selby im Anschluss, als sein Bandkollege und Songwriter Daryl Burgess (D.B., genannt „Der Groover von Vancouver“), der die Drums in Perfektion beherrschte, „You Are So Beautiful“ stimmgewaltig in bester Joe Cocker Qualität
 präsentierte. Bassist und Gitarrendesigner Charles (Chopper) Anderson brachte sich mit vielen erstklassigen Soli ein und kam besonders bei „Leveler, Reveler“ zum Zuge, wobei er nicht nur das Trommelfell zum Vibrieren brachte. Vielen bekannt war die Rocknummer „Blue On Black“, die Selby für Kenny Wayne Shepherd geschrieben und damit weltweit Erfolge erzielt hatte. Viel Abwechslung bot der Groove von „I Stole Your Love“ und das leidenschaftliche, energiegeladene „Guitar In The Rain“.
Leidenschaftlich war auch das Zusammenspiel der drei begnadeten Musiker, die auf der Bühne eine unglaubliche musikalische Harmonie entwickelten. Selby selbst beschreibt seine Kollegen als „…eine wahrhaft unglaubliche Rhythmuseinheit. Ich liebe diese Band dafür, dass sie sowohl Power als auch Empfindsamkeit hat“. Höchst sensibel reagierte auch das Publikum, das sich für den abwechslungsreichen Abend mit wilden als auch bewegenden Momenten durch heftigen Applaus bedankte und energisch nach einer Zugabe verlangte, die die Ausnahmemusiker gerne gewährten

Beate Theyssen

Unglaublich aber wahr. Die Tour ist vorbei.
Da schmilzt sie hin, meine Schneeköniginnenfreude.Wir durften vier wunderbare Konzerte mit Mark, DB und Chopper erleben. Die Band hat während dieser Tour mal locker 8500 Km zwischen den Auftritten zurückgelegt. Aber egal, wie groggy sie waren, kaum standen sie auf der Bühne, gaben sie uns das Gefühl, als ob sie sich nur auf dieses Konzert gefreut haben und vermittelten uns ihre Freude an der Musik. So auch am 18.10. in Rhede.
Und auf die Rhedenser ist auch Verlass. Kurz vor Konzertbeginn waren nur eine handvoll Leute da aber dann strömten sie doch wie verabredet im Rudel herein. So wurde es ein unsagbar geselliger, bluesrockiger
Abend.

Wenn da nicht die Sache mit dem Abschied gewesen wäre…(eben blues)
     HR

Leider das letzte Konzert der aktuellen Tour. Und nochmal haben Mark , Chopper und D.B. alles gegeben.
 Im gut gefüllten Blues in Rhede kam sofort eine tolle Stimmung auf , was sich auch bis zum letzten Stück fortgesetzt hat. Selbst für die Zugabe spielte Mark noch eine Zugabe ... obwohl es um 5 Uhr schon zum  Flughafen ging spielten sie bis  23:30 Uhr. Zum Schluss wurde auch noch Klaus Steigmeier auf die Bühne geholt, der die Tour organisiert hat und dazu auch noch den Wagen fuhr und den ihm dafür gebührenden Applaus bekam.
Die Aussicht für das nächste Jahr : Sie kommen wieder und werden auch auf Festivals auftreten.
 Also an alle >>> schon mal freuen      MK

30.09.2009   Mark Selby , Chopper und D.B. in Ratingen

Nach 10 Konzerten stellte sich die Frage :" Sind sie immer noch Freunde?" - Ja -  Nach der Einstimmung vom Mark (Solo) ging es los, als ob die drei noch irgendwo hin müssten... Stimmt ja auch ... Stuttgart.
Mit leicht verbesserter Akustik ( der rechte Boxenturm raschelt nicht mehr) kehrte mehr und mehr  Ruhe  ein. Marks Improvisationen waren ausgefeilt wie nie . Leider fehlte mein neues Lieblingsstück aus der Feder von D.B. "Cross my mind" an diesem Abend,  was aber hoffentlich beim nächsten mal nicht passiert. Die Manege war sehr gut gefüllt  und Mark ließ sich vom Publikum mitreißen, so dass er das Ende des Konzerts abbrach , die Jungs  zurückrief und noch gut 20 Minuten weiter spielte... Das haben wir erst einmal  so erlebt ! 2 Stunden 15 Minuten nonstop brachte dann auch D.B. zum schwitzen. Ein fantastischer Kraftakt !!!

... Wieder mal ein außergewöhnlicher Abend
       MK

23.09.2009 Mark Selby und Band - Köln, Altes Pfandhaus

Das Pfandhaus kannten wir ja schon von der Henrik Freischlader Band. Wir wussten also, dass es eine sehr gemütliche Atmosphäre hat. Leider waren nur knapp 50 Zuschauer da . Warum wurden die Karten im Internet für 26€ angeboten? Diesmal fing Mark alleine an. Er spielte drei seiner ruhigeren Lieder direkt am Stück. Erst
danach kamen DB und Chopper hinzu und dann ging es richtig los. Die zweite Hälfte des Konzerts eröffnete Mark am Flügel. Mit dem Stück „Moon over my shoulder“. D.B. übernahm im fliegenden Wechsel den Flügel und Mark widmete sich wieder seiner Gitarre.  Das war großartig!
Die Welt ist wieder in Ordnung! Auch witzige Einlagen gab es bei diesem Konzert. So wurde dann der dynamischere Teil mit dem Stück, „the beat goes on“ angespielt. Abgerundet wurde das Konzert, durch ein
 ruhiges Stück,  wieder von Mark alleine gespielt. Für die Künstler war es durch die Zuschauerzahl sicherlich
nicht der erfolgreichste Abend.Für uns war er es, Mark . Chopper und D.B. hautnah.
    HR   

 
18. 09. 2009 Mark Selby und Band - Tourauftakt in Wetter

Manchmal zieht sich die Zeit wie Kaugummi. Besonders wenn man sich so sehr auf eine Band freut. Mark Selby und Band beginnen die Herbstour wieder in Wetter bei Earth Music. Die Halle ist natürlich wieder perfekt ausgestattet mit Ton und Licht. Nirgendwo haben wir einen so guten Sound erlebt, wie bei Earth music. Trotz „jetleg“ legen die drei auch gleich richtig los. Und wieder werden wir mit ein paar völlig unbekannten Stücken überrascht. Bei dieser Band ist kein Konzert wie das Vorherige. Diesmal spielt als Specialguest Bernd Renn ein paar Stücke am Bass mit. Bernd begleitete Mark früher auf seinen Europatouren. Auch Richard Hagel, der Sänger der „peewee bluesgang“ durfte ein Stück mitsingen. So wird „Just Jam“ seinem Namen gerecht. Mein Lieblingsstück „moon over my shoulder“ haben die drei dann völlig vergeigt, aber ich will mal gnädig sein und Ihnen noch eine Chance geben. ;-)
Die Band hat sich nicht geschont, fast 3 Stunden mit einer kurzen Pause. Bis zum Schluss dynamisch und mitreißend.Ein unvergesslicher Abend!      HR

Jethro Tull 25. Juni in Datteln
 
An diesem wunderschönen Sommertag hatten wir annähernd 30°C im Schatten. Jethro Tull spielte im Sportzentrum in Datteln. Leise hofften wir, dass es ein Open Air Konzert werden würde. Das hat dann aber leider doch nicht geklappt. Das Konzert fand in einer Turnhalle statt, die natürlich bei dieser Band auch noch
rappelvoll war. Also eine Raumluft von gefühlten 50°C. SAUNA PUR! Das wurde dann noch durch Ian Anderson mit seiner Querflöte gesteigert. Er heizte uns so richtig ein. Ich hätte sooo gerne mit getobt, ging aber bei den Temperaturen nicht. Zu der Musik von Jethro Tull brauch ich nichts zu schreiben. Sound und Bühnenshow waren perfekt. Sehr sympathisch waren die kleinen Geschichten, die Ian Anderson zwischen den Stücken erzählte. Mal nahm er sein Publikum auf den Arm, dann seine Bandmitglieder und natürlich auch sich selber. Als das Konzert zu Ende war, waren wir (alle) pitschnass aber glücklich!       HR

Gary Moore am 17. März 2009 in Münster im Jovel.

Das Jovel ist groß geworden und feierte dies mit einem großen Musiker. Gary Moore im Münsterland. Irgendwie hab ich in den großen Sälen immer das Gefühl, als ob ich immer kleiner werde. Vor uns standen nur 2m Kerle. An Fotografieren war also gar nicht zu denken. Schade. Die Musik von Gary kam aber  gottlob bis in die letzen Ecken. Ich hätte gerne mehr von den älteren Stücken gehört, er spielte aber überwiegend seine neueren, für mich unbekannteren Stücke. Dennoch ein großes Erlebnis. He`s  still got the blues.     HR

22.10.2008 Mark Selby - Manege Lintorf spec. Guest Catfish

Das Jugendzentrum Manege-Lintorf war sehr gut besucht. Mark Selby, D.B. und Chopper legten auch gleich richtig rockig los. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über und so wurde es ein fetziger, spaßbeladener Abend. Es war eine gelungene Generalprobe für den darauffolgenden Tag. In Bonn wurden Aufnahmen für den Rockpalast gemacht. Als Überraschung tauchte kurz nach Beginn des Konzertes Catfish auf . Nach der Pause eröffnete er mit Mark und Chopper den 2. Part, was das wissende Publikum mit Sonderapplaus belohnte. Wieder einmal ein besonderer Abend mit 5 (*****) Sternen.        HR

18.10.2008 Mark Selby mit seiner amerikanischen Band

Die Scheiben kann man sich anhören... und beim  nächsten Konzert kaufen....

Mark 'Otis' Selby (vocals, guitars, harmonica) Daryl 'D.B.' Burgess (drums) Charles 'Chopper' Anderson (bass)In dieser Formation wurde auch die aktuelle CD Nine Pound Hammer eingespielt. Die Location Earth Music in  Wetter bot eine perfekte Kulisse für 3 perfekte Musiker. Als Eröffnung der aktuellen Tour war nun auch  seine amerikanische Band dabei, und boten einen absoluten Musikgenuss. Das Zusammenspiel des Trios war absolut genial und nur so ist es zu erklären, dass die CD in nur einer Woche eingespielt wurde. Man könnte meinen sie sind zusammen ausgebrütet worden.
Als besondere Zugabe wurde ein neues Instrument erfunden und D.B. bot eine Soloeinlage mit: You are so beautiful" von Billy Preston und zeigte, dass er außer den Drums auch den Gesang beherrscht.           MK      ***** Sterne 

08.07.2008  Bluesnight Band   Emsdetten - Stroetmanns Fabrik feat. Mick Pini

Neue Location ... neue  Band ... neuer Gaststar... Auf den ersten Blick familiäre Atmosphäre  und gemütliches Umfeld im Lichthof  ( Bedienung am Platz .... auch mal was Neues )  Nach 10 Minuten Konzert  legte sich die Skepsis  und wandelte sich in Begeisterung. Auf Anhieb sticht das Sax.. und der Bass heraus...vom Feinsten.. ( Tommy Schneller (sax / voc) - Olli Gee (bass) ) Zusammen mit Horst Bergmeyer (keys / voc) , Björn Puls (drums)  und dem neuen Gitarristen Christoph "Jimmy" Reiter (git / voc) war es ein tolles abgerundetes Bild in dem sich  Mick Pini im wahrsten Sinne des Wortes wälzte. Tolle Sache auch ohne Gaststar ... immer gerne wieder.. und wir sind mächtig verwöhnt !!! Asche auf unser Haupt ! Wir hätten Mr. Pini schon mal sehen können beim 14. Bluesfestival in Schöppingen.     MK
Der Aufenthalt wurde wegen vorgerückter Uhrzeit und sintflutartigen Regenfällen abgebrochen.. so ein Pech!!

Mick Pini? Wer ist Mick Pini? Die Kommentare im Internet lesen sich ja höchst interessant. Also ist es an der Zeit sich selbst eine Meinung zu bilden. Die Band fängt an zu spielen. Niemand, der den Fotos aus dem Internet ähnelt dabei. Hm. Doch dann betritt er die Bühne. Von der anderen Seite als angekündigt. Er hat seinen heiden Spaß daran. Und überhaupt hat er den Schalk im Nacken. Er sieht ein bisschen aus wie ein bekannter Zauberer aus dem Mittelalter. Und das erste herzhafte Lachen zeigt…… genau einen Zahn. Nach dem ersten Stück, hatte er jedem im Raum, von seinem Können überzeugt. Spielerisch, fröhlich, frech und dennoch perfekt. Ein Magier an der Gitarre. (Gitarrengandalf)     HR
 
11.04.2008 Larry  Garner  Road House Rheda-Wiedenbrück

Wieder mal ne neue Location. Auf den Ersten Blick ne tolle Atmosphäre. Stilgerechte Einrichtung gutes Essen. Wie bekamen den Soundcheck noch mit... klang gut. Auch das Konzert war wie erwartet ein Erlebnis.
Larry Garner (voc, g); Raphael Wressnig (organ, piano); Shedrick Nellon (b, voc); Michael Aures (dr). Es stand auch noch ein weiterer Gitarrist auf der Bühne und der war eine sinnvolle Ergänzung der Band. Larry überlies rund um die Pause den 4 Restmusiker die Bühne die dann Ihr Spiel zeigen konnten. Und das war nicht von schlechten Eltern.  Negativ war der ungezügelte Alkoholkonsum es wurde nach der kurzen Pause (23:30) nur noch auf den Füßen rumgestiegen und gedrängelt, so dass ein weiterer Aufenthalt unterhalb diese Alkoholpegels nicht erfreulich war, und wir von einem längeren Verweilen nach dem Konzert an diesem Ort  abgesehen haben und wieder abgereist sind.      MK

04.04.2008     Eddie Turner ( mit  deutscher Band )  + Rita & The Rock` n Rollers Manege Lintorf

Rita & the Rock' n Rollers... hat ne interessante Geschichte, denn Rita hat sich abgesetzt, also dann ohne Rita... Restmitglied Bernhard Groll  stand uns gegenüber mit seinem Trio unter altem Namen. Wir wussten nicht was uns erwartet.  Und?..  eine interessante Gig  mit Geschichten rund um die Musik die er spielte, die glaubhaft aus seinem  Fundus seiner Musikerzeit stammten. Dadurch  wurde uns ein interessanter Musikabend geboten .... Wer kennt die Stilrichtung Surf Music?...nach einer kleinen Nachhilfestunde kam die Erleuchtung. Also wer kann sollte sich die Band mal anschauen.
Eddie Turner kam  mit deutscher Band und das war eine feine Sache. Der Bassist von dem uns leider der Name nicht bekannt ist (...aber es gibt Bilder!!) brachte eine tolle Leistung. Zunächst den Eindruck machend er Ruhe in sich selbst wurde sein Spiel  zunehmend virtuoser. Ein schönes Konzert bei dem Eddie Turner
wieder einmal aus dem Vollen schöpfte. Stücke mit mehr als 10 Minuten Dauer sind normal. Ein tolles Konzert  und Aftershow bei der Eddie wieder den Kontakt zum  Publikum suchte und gerne mal mit auf einem Foto erscheint.     MK

30.03.2008     Mark Selby New Orleans Rhede   - Bernd Renn (Bass) und Josef Kirschgen (Drums)

Der goldene Abschluss der Nine Pound Hammer Tour fand in Rhede statt. Mark und seine Mitstreiter liefen zur Höchstform auf. Ohne einen Moment den Zweifel darüber zu lassen was sich heute abspielt wurde direkt  ein Feuerwerk abgefeuert , dass nur kurz durch eine Pause unterbrochen wurde. Das Trio brachte wieder einmal eine Spitzenleistung die ihres gleichen sucht. Dementsprechend war auch die Begeisterung der Zuschauer. Von der Begeisterung der Zuschauer angesteckt genoss auch Tia Sillers das Bad in der Menge und hielt ihre Eindrücke in  unzähligen Fotos fest... auf jeden Fall sah es so aus . Nach dem letzten Stück verbreitete sich ein Gefühl der Leere  nach den letzten ereignisreichen  Wochen. Was aber schnell wieder verschwand ...
 
... denn er versprach : ICH KOMME WIEDER !      MK

20.03.2008     Henrik Freischlader Band  und Mark Selby  auf Burg Satzvey 
                        
Mark spielte gegen 23 Uhr  mit seiner Frau Tia Sillers, Bernd Renn am Bass und Josef "Catfish" Kirschgen an dem Drums. Leider wurden aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit  zwei Songs gestrichen. Tias Mikrofon war leider kaum zu hören und Ihre Versuche das anzupassen blieben leider unverstanden (Wer saß da an den Schiebern?) . Die Vier legten sofort  mit ...more storm ... los was einer Gitarrenseite das Leben kostete.  Dann sein Hilferuf : Emergency, Henrik Freischlader to........ich weiß leider nicht mehr wohin, aber Hendrik musste kurzzeitig seine Gitarre verleihen, damit die Saite neu aufgezogen werden konnte. Eigentlich eine recht spaßige Sache. Einige Zeit später (Henrik wieder im Besitz seiner Gitarre) wurde Henrik auf die Bühne gerufen und  zusammen mit Mark zeigte  warum wir sie so lieben , Gitarrenspiel erster Güte. Der Absolute Höhepunkt des Abends.            MK  
                                                                                                 
Für uns irgendwie Ostern und Weihnachten am selben Tag. Mark Selby und Henrik Freischlader spielen auf demselben Konzert. Die HFB macht einen fliegenden Soundcheck. Sie legen einfach los und am Ende des ersten Stückes stimmt einfach alles. Hier mal ein Lob an dem Menschen hinter dem Mischpult. Dann Mark Selby, hier klappt es mit dem Sound leider nicht so gut. Tia Sillers kommt stimmlich nicht durch. (Schade)
Am Ende des Konzertes das absolute Highlight, Mark holt Henrik auf die Bühne. Die beiden legen ein Gitarrenduett vom feinsten hin. Wow! Das wird für mich unvergesslich bleiben. Woran erinnert mich das?  Crossroads! SRV hätte seine Freude daran gehabt.     HR

12.03.2008     Mark Selby   Ratingen Manege Lintorf (Akustikkonzert)

Voller neugieriger Erwartung fuhren wir in das Jugendzentrum Manege –Lintorf. Da waren wir noch nie. Wie immer waren wir zu früh. Man könnte ja mal was verpassen!. Als wir den Raum betraten, trauten wir  unseren Augen kaum. Knapp 80m², ausgestattet mit ein paar Tischen und Stühlen. Hier sind wir falsch!!!
Doch auf der Bühne ein Mikrofon und die Gitarren von Mark. Sollte das Konzert wirklich in dieser gemütlichen Atmosphäre stattfinden? Und genauso war es dann auch. Schätzungsweise keine 50 Zuschauer. Mark alleine auf der Bühne. Ein ganz neues Erlebnis. Auf Wunsch eines Zuschauers spielte er „Little Wing“ von uns Jimmy. Zwischen den Tönen hätte man eine Nadel fallen hören können. Ehrfürchtig, traute man sich kaum zu atmen.
FÜR MICH! hat er dann sogar seine Gitarre umgestimmt, um mir das Lied „Moon over my shoulder“ spielen zu können. Seither, bekomme ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Wie bei Mark Selby üblich. nahm er sich auch an diesem Abend die Zeit sich mit seinen Fans zu unterhalten.
Sehr sympathisch!   Dafür gibt es 4 Sterne ****    HR

07.03.2008     Henrik Freischlader  im LCB Wuppertal-Barmen

Hier wollen sie an diesem Wochenende eine Live CD aufnehmen. Vor der Bühne stehen Unbekannte und unterhalten sich. Stopp: Bei den Schatten steht Mark Selby. Was macht er bei einem Konzert von Henrik Freischlader? (Klärt sich später) Langsam füllt sich der Raum. Henrik, Oliver und Dirk betreten die Bühne und fangen prompt mit dem ersten Stück an. Wie immer PERFEKT! Wenn nicht irgendwo mal was umgefallen wäre, hätte man gleich den ersten Abend komplett auf CD brennen können. Alle drei Spielen fantastisch. Echter Spaß schwappt von der Bühne ins Publikum. Es sieht so einfach aus! Doch wer schon mal eine Gitarre in der Hand hatte, weiß, was Henrik dort zaubert. Kunst kommt eben von Können. Ich frag mich immer wieder. wann hatte der junge Mann (24J.) die Zeit, das zu lernen, oder steckt da doch so etwas Mysteriöses wie Wiedergeburt hinter???          HR

15.12.2007     Eddie Turner  New Orleans Rhede

27.07.2007     HFB beim Bluesfestival in Rengsdorf.

Tolles Umfeld der Naturbühne nach abenteuerlicher Anreise. Das Navigationsgerät stieß in der Rengsdorfer Altstadt an seine Grenzen. Die Band wie immer mit perfektem Auftritt. Für das leibliche Wohl war gesorgt ein Happening in Pick-Nick Atmosphäre. Für Open Air Fans  auf jeden Fall eine gute Adresse ! Das die Drei sich wohlfühlten zeigte sich schnell in ihrem Spiel. Und wenn es doch mal einen noch so winzigen Misston gab dann wurde er mit einem lässigen Lächeln quittiert . Ein Schöner Abend den wir 2008 bestimmt wiederholen werden. Drei Sterne ***       MK

28.06.2007    FZW. Dortmund   Eric Sardinas  und  Gwyn Ashton
 
Im Rausch des Bluesfestivals haben wir uns die beiden noch ein mal gegönnt. Eric Sardinas konnte an das Feuer aus Schöppingen nicht ganz anschließen... aber trotzdem ein Erlebnis ihn mal aus der Nähe spielen zu sehen. Die Frauen fielen quasi reihenweise in Ohnmacht  (denk ich !).... Besonders cool war  sein Bassist. Gwyn Ashton spielte ein etwas anderes Programm als in Schöppingen und suchte nach dem Konzert  treu den Kontakt zumm Publikum und gab bereitwillig Unterschriften und Mini-Interviews. Sehr sympathisch und nicht eine Spur abgehoben!   
Und als Special Guest stand da auf einmal im Hintergrund  Henrik Freischlader da war anscheinend noch jemand so neugierig wie wir .     MK

23.07.2007    Bluesfestival Schöppingen.  Eric Sardinas  und  Gwyn Ashton, Eria Lyyliner

.. waren für uns sie Highlight des Festivals . Eric Sardinas mit seiner energiegeladenen Show , Gwyn Ashton mit seiner natürlichen Art die  auch ein Markenzeichen von Eria  ist . Ihr ist scheinbar direkt ein 'ganzes Konzertpublikum von einem Konzert in den Niederlanden hinterher gereist... das hörte sich auf jeden Fall so an.Der Bassist war so cool wie Mikka Hakkinen ... und am Ende ging sogar das Stück mit ihm Durch und er  ...lächelte... Mark Ford spielte ebenfalls mit seiner Band wobei mir die Musik zu kommerziell war.  Dafür  war er am Highlight des Festivals beteiligt. Gwyn spielte weit nach 22 Uhr  mit  Gitarre + Schlagzeug  bis auf einmal Mr. Ford auf die Bühne kam und eine Session vom Feinsten hinlegten ( Mark am Bass !!) . Nicht dass das 'schon toll genug gewesen wäre tauschten sie mitten in
einen Song die Instrumente und Gwyn spielte am Bass weiter.  Dafür  3 Sterne *** mit Rufzeichen.        MK

04.04.2007    Mark Selby  im Red Rooster Duisburg (After Show Party)

Kurz vor Mitternacht  ging es los. Ein tolles Mitternachtskonzert   mit  gut  75 Minuten war dieses Überraschungskonzert länger  als das was manch anderer an einem ganzen Abend schafft  (Ich erinnere da mal an ZZTop ) und das obwohl er kurz vorher das eigentliche Konzert bereits gegeben hatte.
Ein Tolles Erlebnis mit bleibendem Effekt.... Dieser Mann lässt einen nicht mehr los !!!     MK

25.03.2007    Eddie Turner  New Orleans Rhede

11.11.2006    HFB im Alten Pfandhaus in Köln    ( Aufzeichnung WDR3 Nachtmusik)

In alt-ehrwürdiger Atmosphäre und kleinem Kreis wurde das Konzert in fast andächtiger  Stimmung für das Radio aufgezeichnet . Es war das Gefühl bei einem historischen Moment dabei zu sein. Einige Leute verhielten sich mürrisch, ob ihrer Unwissenheit. Für uns Zuschauer war der Sound nicht optimal... aber in echt ging es ja nicht darum was wir hören sondern was aufgezeichnet wurde. Ein tolles Erlebnis !!! Und für Hendrik , Dirk und Oliver  wieder ein Meilenstein.           MK
                        
2006 Bluesfestival Schöppingen.

11.04.2006    Henrik Freischlader Band  im FZW

Der Deutschlandfunk spielte ein Stück von der Henrik Freischlader Band im Anschluss an einen Bericht zum Jubiläum von Klaus Doldinger und da hatte mich direkt das Feuer gepackt. Nur wenige Tage später spielte er direkt im FZW . Also nichts wie hin und es war besser als ich es je erwartet hätte. Seit diesem Konzert lassen
wir uns wenn es möglich ist kein Konzert mehr entgehen.       MK                                                          

2005 Bluesfestival Schöppingen.

28.04.2005    Larry Garner Band  FZW - Dortmund  / Huggy & The J.B. Allstars

Unser erster besuch des FZW ( Freizeitzentrum West) in Dortmund Als Vorband spielten die Huggy`s. Das zu erleben, wäre es schon wert gewesen nach Dortmund zu fahren. Ein wunderbarer 'Rock-Blues-Buggie Misch, mit eingebautem Spaßfaktor und einem Sänger mit fantastischer Stimme. Als Hauptakt spielte dann Larry Garner mit Band. Er wird als „bester zeitgenössischer Songwriter des Blues“ gefeiert. ... Larry erzählt bei seinen Auftritten immer wieder kleine, lustige oder nachdenkliche Geschichten Wie er gegen den Willen seiner Eltern zum Blues kam.“My parents didn’t want me playing the blues, they thought it was the devil’s music.” Spaßig war auch, als er dann die Huggy`s mit auf die Bühne holte. Die zwei Pianisten, die nun auf der Bühne waren, betitelte er mit „Ray Charles“ und „Stevie Wonder“. Womit ein einen großen Lacherfolg landete. Beide zwar nicht blind, aber gute Pianisten. Es harmonierte!Beim letzten Stück verlies er die Bühne, schreitete durchs Publikum, und reichte jedem die Hand und bedankte sich für die Unterstützung. --  So ist er. --    HR

12.07.2004    Bluesfestival Schöppingen.

... Es regnet...   Die Bands: Inga Rumpf Trio ,  Louisiana Red , Pee Wee Blues Band,  Lukassen Blues Band , Tino Gonzales
Hier war es Louisiana Red der den bleibenden Eindruck hinterlies. Zunächst viel es ihm schwer die Stufen zur Bühne zu erklimmen, aber sobald er auf seinem Stuhl platz nahm fühlte man sich wie im tiefsten Louisiana, ob es da auch immer regnet? Ein tolles Erlebnis . Durch seine Kindheit als Waise blieb ihm auch nicht viel anderes übrig als Bluesmusiker zu werden. Leider konnten wir ihn seither nicht mehr live sehen.       MK 

01.08.2003    ZZTop  In  der Arena Xanten

Gestoppte 60 Minuten perfekter Sound und Show ...   

05.07.2003    Bluesfestival Schöppingen

Unser erstes Auftreten in Schöppingen,  es regnet...man sagt es regnet immer...  Die Bands: Sunset Trevellers , Gregor Hilden Band  und Larry Garner. Und als bleibende Erinnerung  Larry Garner. Mit mehreren Anekdoten erzählte er musikalisch Geschichten aus dem Süden  der USA  und zwar so dass es so gut wie jeder verstand. Das konnte man an den Reaktionen der Zuschauer  ablesen. ... und ich glaube es regnete..... 
   MK